Am 22. Juli war es soweit: unser allererstes Flugabenteuer mit Hund, Kindern und gefühlt 87 Kilo Gepäck. Der Plan: 13:40 Uhr Abflug ab Hamburg. Der Realitätstest: äh… deutlich später.

Wir waren natürlich überpünktlich am Flughafen (Elternmodus aktiviert), haben uns durch sämtliche Schalter gefragt und schon mal eingecheckt. Xo, unsere kleine Vielfliegerin in spe, hat es sich in ihrer Demigreat-Falttasche gemütlich gemacht – ganz nach dem Motto: „Ich warte dann mal hier und bin niedlich.“

Zum Glück hatten wir den Sicherheitscheck so lange wie möglich hinausgezögert, denn: Verspätung. Erst 30 Minuten. Dann 45. Dann 90. Irgendwann war’s uns egal – Hauptsache, wir heben irgendwann ab. Nach über 3 Stunden Delay ging’s dann tatsächlich los.

Kurz vor dem Boarding durfte Xo nochmal an die frische Luft, und im Flieger selbst war sie echt cool drauf. Etwas aufgeregt – klar, so viele neue Geräusche und Gerüche – aber insgesamt erstaunlich entspannt.
Wäre vermutlich auch so geblieben, wenn wir die Tasche nicht unter den Sitz quetschen müssten (mega Beinfreiheit und so…). Das fand sie natürlich nur mäßig toll. Also haben wir – hüstel – entgegen der Anweisung des Personals, die Tasche ein kleines bisschen geöffnet und sie beruhigt. Hat wunderbar funktioniert.

Sobald die Anschnallzeichen aus waren, kam sie samt Tasche auf den Schoß. Natürlich musste der Reißverschluss zu bleiben – wegen eventueller Allergiker in Reihe 12, Sitz C. (Klar, weil Haare durchs Mesh ja was gaaaanz anderes sind. 🙄) Also: Tasche auf, Tasche zu, Tasche auf – je nachdem, ob Flugpersonal im Anflug war. Insgesamt war Xo aber total brav und entspannt.

Die anschließende Busfahrt zum Hotel war ähnlich nervig, aber immerhin kam der Busfahrer nicht dauernd vorbei, um zu kontrollieren, ob der Hund die Tasche auch richtig geschlossen trägt. 😅

Mit unserer kleinen Verspätung von nur drei Stunden kamen wir dann endlich im Hotel an – die wussten schon Bescheid und hatten uns sogar einen kleinen Snack bereitgestellt. Richtig lieb! Zumindest an dem Abend noch


Hund? Ja, aber bitte unsichtbar 🐶🚫

Am nächsten Tag kam dann die große Ernüchterung:
Der Hund durfte nur im Zimmer und in der Lobby existieren.
Nicht im Restaurant. Nicht auf der Terrasse. Nicht am Pool. Nicht beim Abendprogramm.
Sprich: nicht gemeinsam als Familie essen, baden oder Spaß haben. Super. 😤

Also sind wir tagsüber viel spazieren gegangen oder runter zum Felsenstrand. Zum offiziellen Sandstrand durfte Xo natürlich auch nicht (was sonst, allerdings wussten wir das vorher). Zum Glück hatten wir das Hotel so gewählt, dass direkt daneben das Ende des Strands war – dort konnte sie wenigstens ein bisschen ans Wasser.

Die Felsen waren zwar scharfkantig, aber natürlich wurde die kleine Prinzessin ins Wasser getragen. Ein kurzer Schwimm-Ausflug ins Mittelmeer war erfrischend, auch wenn die Wellen ihr nicht ganz geheuer waren. In den kleinen Pools und Pfützen am Rand war’s dafür umso lustiger!

Und das Beste: In den Cafés und Restaurants außerhalb war der Hund plötzlich überhaupt kein Problem! Da durfte sie überall mit – sogar in den Supermarkt hätte ich sie im Sling tragen dürfen (musste aber dann doch nicht sein 😅).
Papa hat natürlich auch spanische Leckerlis besorgt – alles für die kleine Weltenbummlerin.


Rückflug & Fazit 🧳✈️

Der Rückflug lief dann völlig entspannt, keine Verspätung, und wir kannten ja inzwischen den Trick mit dem Flugpersonal 😉. Xo hat das alles super mitgemacht – der einzige Stressmoment war wieder die Zeit unter dem Sitz.
Hätte sie einfach auf dem Schoß bleiben dürfen, hätte sie keinen Ton von sich gegeben. Aber naja – Regeln sind Regeln.

Unser Fazit:
Beim nächsten Mal nur noch mit Ferienhaus!
Denn was ist schon Urlaub,
wenn man nicht zusammen essen darf?