Meine Lebensreise mit Hunden – 35 Jahre Leidenschaft und Erfahrung

Meine Reise mit Hunden begann schon im Kindesalter. Mit etwa sieben Jahren kam mein erster eigener Hund „Michel“ zu uns, ein gemütlicher Mischling aus Dackel, Pudel, Terrier, Afghanen und Bobtail; oder irgendwie so… eine rauhaarige Straßen-Rhapsodie. Michel war mein erster treuer Begleiter, und schon damals entwickelte sich meine große Liebe zu Hunden.

Einige Jahre später, als ich etwa 13 Jahre alt war, zog mit „King“ ein Familienhund bei uns ein. King war ein Collie-Irish Setter-Mischling, der schnell ein wichtiger Teil unserer Familie wurde. Unser Umzug in ein eigenes Haus bot zudem mehr Platz für einen Hund, was uns erlaubte, unsere Leidenschaft noch mehr auszuleben.

Mit der neuen Lebenssituation begann auch ein neuer Abschnitt in unserer Hundegeschichte: „Shary“, eine Golden Retriever Dame, kam als neues Familienmitglied dazu. Sie war eine sehr besondere Hündin, und mit ihr begannen meine Mutter und ich, an ersten Hundeausstellungen teilzunehmen. Es war eine aufregende Zeit, in der ich viel über die Welt der Zucht und der Hundeausstellungen lernte.

Der Beginn der Rassenhundezucht folgte in den Jahren danach. Zuerst war es meine Mutter, die mit der Zucht begann, doch im Laufe der Zeit züchteten wir gemeinsam. Eine Tochter von Shary blieb als Zuchthündin in unserer Familie und trug maßgeblich zur Weiterentwicklung unserer Zucht bei.

Mit etwa 23 Jahren kam mein erster eigener, reinrassiger Hund in mein Leben – der Golden Retriever „Yen“. Yen war nicht nur mein treuer Begleiter, sondern auch ein Zuchtrüde, mit dem ich viele wertvolle Erfahrungen in der Rassenhundezucht sammeln konnte.

2002 entschied ich mich, eine Ausbildung zur Tierarzthelferin zu machen. Dadurch konnte ich mein Wissen über Hunde nicht nur auf die praktischen Erfahrungen, sondern auch auf medizinische Grundlagen erweitern. Dieses Wissen war besonders wichtig, da ich leider erleben musste, dass Yen nur sieben Jahre alt wurde. Er erlitt einen epileptischen Anfall, der im Koma endete und uns viel zu früh von ihm trennte.

Trotz dieses schmerzlichen Verlustes blieb der Kontakt zu Hunden weiterhin ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, sowohl im beruflichen Kontext als auch in meinem Freundeskreis. Hunde waren immer ein fester Bestandteil meiner Welt.

Im Jahr 2021 kam dann die kleine Chihuahua-Dame „Xochitl“ in meine Familie. Sie ist der neueste – und bislang kleinste – Teil meiner Hundegeschichte, aber sie hat sich schnell einen festen Platz in meinem Herzen erobert.